Peter Hegetschweiler und Peter Wälti von Jeep Prostituierten korrumpiert!

http://www.tagesanzeiger.ch/auto/gelaendewagen/10573-JeepFans-duerfen-sich-freuen/story/11240787

Natürlich ist dieser Titel Blödsinn! Selbstverständlich wurden weder Herr Peter Hegetschweiler noch Herr Wälti als verantwortlicher Chefredakteur irgendwelche Prostituierten bezahlt damit die im Tagi publizierte Laudatio über den neuen Jeep positiv ausfiel. Das ist schliesslich eine ganz normale “Reportage” zu einem beliebigen neuen Auto, entstanden im deklarierten Umfeld (Peter Hegetschweiler fuhr den Jeep Grand Cherokee am 3. Dezember auf Einladung von Jeep Schweiz in Deutschland).
Aber doch irgendwie komisch. Warum steht da nirgends “Publireportage” oder gleich schlicht “Werbung”, und warum bezahlt Jeep einem Journalisten ein (sicher guter ROI ;) ) Weekend in Deutschland (nein, selbstverständlich OHNE zusätliche Animation!! ;-D ) wenn sie die eleganten Texte ihrer Werbeabteilung auch direkt im Tagi einspeisen könnten? Werden da evtl. durch interne Korruption die Aktionäre vom Tagi um die Früchte Ihrer Investition gebracht, da gleichwertige Werbung wohl einiges mehr kosten dürfte als eine Übernachtung (OHNE Animation) in einem schönen 5-Stern Hotel.

Peinlich mit was für Nichtigkeiten sich Herr Hegetschweiler zu einer Lobeshymne hinreissen lässt. Aber ja, vielleicht war die “Einladung von Jeep Schweiz in Deutschland” doch nicht nur eine single Nacht im Hotel.

Zum Schluss noch ein Kostpröbelchen:

“Dabei macht der Jeep Grand Cherokee sozusagen alles selber. Per Drehregler auf der Mittelkonsole programmiert der Lenker das neue Traktionssystem Selec-Terrain, das in der Folge zwölf unterschiedliche Systeme für Antrieb, Bremsen und Fahrwerk, unter anderem die Getriebe-Schaltsteuerung, die Berganfahrhilfe und den Bergabfahr-Assistenten, koordiniert. Dann geht alles wie von Geisterhand. So wird selbst eine steile Bergabfahrt in rutschigem, schneebedeckten Gelände zum Kinderspiel. Und nicht zur Zitterpartie.”

Ja, wie im Tagi die Gesetze zur Preisgestaltung von Werbung ausser Kraft gesetzt werden, hat es Mercedes, ähh Jeep geschafft die Grenzen der Physik ausser Kraft zu setzen. Endlich dürfen wir auf Schnee mit Tempo 200 zu Tal brausen. Den Rest macht der Jeep “sozusagen alles selber”.

Gratulation. Eine Glanzleistung des Journalistmus und des Automobilbaus!

PS: Man vergleiche diesen Auto-Artikel mit einem “ganz normalen” Test eines beliebigen anderen Produktes dessen Hersteller die Journalisten nicht korrumpiert.

http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Google-verpasst-mit-Chrome-OS-das-Weihnachtsgeschaeft-/story/25079270

Polemiker Benedikt Rüttimann; Der Titel machts aus!

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Teherans-Hardliner-fordern-noch-lauter-die-Atombombe -/story/20419551

Benedikt Rüttimann informiert uns schon im Titel, dass offensichtlich die Hardliner in Teheran die Atombombe fordern, und das sogar laut! Im folgenden Interview wo ein Amerikaner zu Wort kommen darf ergibt sich jedoch ein etwas anderes Bild der Situation. Der Interviewpartner erwähnt folgendes: “Ich befürchte sogar, dass die Sanktionen dazu geführt haben, dass die Hardliner noch lauter die Atombombe fordern.” Diese Aussage bezieht sich also auf eine im Interview auch klar hervor kommende persönliche Einschätzung oder noch weniger konkret schlicht eine “Befürchtung”. Wer aus dieser Aussage auf diesen Titel kommt, macht sich der Propaganda und des schüren von Polemik schuldig. Ein Vergehen, dass einem “seriösen” Journalisten nicht passieren sollte!

Sich von einem US Thinktank für ein bisschen Propaganda und streuen von unkontrastierten Gerüchten einspannen zu lassen ist auch nicht gerade eine Glanzleistung des Journalismus.

Wäre nebenbei sehr interessant zu wissen welche Hardliner im Iran die Atombombe fordern. Eine solche Forderung einer auch nur halbwegs politisch einflussreichen Person im Iran würde sofort über die ganze westliche Welt ergossen. Zudem wird ja schon dauernd versucht eben Ahmedinejad selber als Hardliner hinzustellen. Benedikt Rüttimann, ein wirklich grandioser Artikel im Dienste des gehirnlosen Copy&Paste Journalismus worauf Sie stolz sein dürfen!!

Verräterin Michele Binswanger

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Verratene-Verraeter/story/24849263

(Auszug: Der US-Regierung gilt Wikileaks- Gründer Julian Assange als Verräter, ihren Kritikern als Held. Aber kann man Verrat moralisch rechtfertigen? Und ist die absolute Transparenz erstrebenswert?)

Irgendwer muss Michele Binswanger eingeflüstert haben, dass sie einen Artikel machen soll, um Julian Assange in die Nähe von Verrätern zu rücken. Was Julian mit einem Verräter gemeinsam haben soll ist aber nicht so einfach nachvollziehbar. Juristisch als Australier schon gar nicht, aber auch sonst ist diese Konstruktion etwas weit her geholt. Ein Verräter missbraucht Vertrauen. Julian Assange hat jedoch ganz sicher niemandem implizit oder explizit versprochen keine Dokumente zu publizieren, somit ist sein Verhalten in keiner Art und Weise mit Verrat zu vergleichen! Wenn er Amerikaner wäre könnte man da via generellen Patriotismus ein bisschen was konstruieren, aber müsste im Falle der Amerikaner ja schon arg kurzsichtig sein, da dieser Nation die bisherigen Wikileaks Publikationen eher helfen aus der Patsche zu finden in die sie die bisherige Misswirtschaft gebracht hat. Weder der Afghanistankrieg, noch der Irakkrieg, noch das rücksichtslose InteressenVerhalten des Diplomatischen Korps der USA (naja, dafür werden sie ja bezahlt ;) ) sind von strategischem Vorteil für den normalen amerikanischen Bürger. Kurzfristige Gewinninteressen der US Waffenlobby stehen hier ziemlich klar über den langfristigen Stabilitätswünschen der sogenannten Internationalen Gemeinschaft.

Also, Michele. Wirklich ein bisschen ein daneben geratener Artikel, einzureihen in den aktuell populären Versuch, Wikileaks und dessen Gründer Julian Assange in den Dreck zu ziehen und mundtot zu machen. Keine Sternstunde des Journalismus.. ;)

US-Propagandisten überlisten Journalisten

Eine Weihnachtsgeschichte die schöner nicht sein könnte. Folgendermassen informiert uns Jan Knüsel kompetent (wohl copyPaste von sda)

Ein in Somalia geborener Jugendlicher hat am Freitag einen Autobombenanschlag in der US-Grossstadt Portland versucht. Er scheiterte, weil das FBI ihm eine Falle legte.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USErmittler-ueberlisten-Terroristen-/story/29506986

Nun, bei weiterer Lektüre entpuppt sich dieser Plan als ein Plan des FBI (oder was auch immer für Dienst da zuständig ist im unübersichtlichen Terrorsumpf der USA). Ein Jugendlicher wurde offenbar nachdem er eine Email an einen bekannten Terroristen gesendet hat, ausschliesslich vom FBI animiert einen Bombenanschlag zu machen, und dann auch noch gleich mit der (falschen) Bombe und allem dazugehörigen ausgestattet.

Das wird dann hingestellt als ob das FBI einen Fahndungserfolg verbuchen konnte. Ohne FBI wäre aber der wohl etwas übermotivierte Jugendliche gar nie auch nur in die Nähe eines solchen Vorhabens geraten. Warum infiltriert eigentlich die Schweizerpolizei nicht (böse böse) Ausländergruppen und organisiert illegale Strassenrennen über Strecken wo sie vorher Radarfallen installiert haben? So hätten wir jeden Tag eine coole Schlagzeile und und massenhaft Führerscheinentzüge. Oder wir könnten auch einfach die Türen zu allen Banken in der Nacht offenlassen, und dann verhaften wenn einer in den Tresor geht um sich ein bisschen was zu holen. Jan Knüsel würde dann sicher gerne eine Schlagzeile schreiben: “Gefährlicher Bankräuber überlistet”..

Mit etwas Glück hätte er dann wenigstens beim zuständigen Polizeikommando oder Untersuchungsrichter rückgefragt ob das denn alles so stimmt, wie das von einem “seriösen” Journalist eigentlich erwartet werden könnte.

Im berühmten Milgram Experiment haben 90% der Probanden bei Anwesenheit von 2 Versuchsverantwortlichen tödliche Stromstösse verpasst. 90% der Menschheit sind also potentielle Terroristen und Attentäter, wenn sie nur genug animiert werden?

Dass solcher Propagandablödsinn allen ernstes von hiesigen “seriösen” Journalisten kommentarlos weiterverbreitet wird, obwohl der Zusammenhang zwischen den immensen Interessen der Rüstungsindustrie (und eines am Arbeitslosenabgrund dahin siechenden Staates) am aufrechterhalten von Feinden mit allen Mitteln eingentlich klar ist, macht Sorgen. Grosse Sorgen…

Unzerstörbar, die Lust der Journalisten an Blödsinn

Dank Claudia Müller und anderen sich auf wesentliches konzentrierende Journalisten konnte die “Künstlerin” Sally Davies ihre Zugriffe auf Ihre Website um mehrere 1000% multiplizieren. Natürlich prinzipiell eine coole Idee, das Happy Meal von McDonalds in seiner Zersetzung über 180 Tagen fotografisch zu verfolgen, (wenn auch in verschiedenen Formen seit Jahren immer ein Hingucker) und dadurch eine gewisse Präsenz in der “seriösen” Presse zu erreichen. Nein, nicht in der Rubrik “Verschiedenes/Klatsch&Tratsch”, sondern eben unter Kunst und Kultur.

Aber obs stimmt ist ja nicht wichtig. Wenn eine “überzeugte Veganerin” über McDonalds herzieht, wird das schon stimmen. Und die Bezeichnung “Künstlerin” ist ja nicht geschützt. Wer Morgan Spurlocks verfilmtes Experiment (30 Tage NUR McDonalds) allen Ernstes als zusätzlichen “Beweis” darstellt, dass das Essen von McDonalds ungesund ist, dem fehlt es wohl am gleichen gesunden Menschenverstand wie Morgan Spurlock. Er hätte ja auch die Ungesundheit eines Tankstellenkiosks untersuchen können. Aber ob er 30 Tage nur Snickers überhaupt überlebt hätte ist zu bezweifeln. Beliebige andere Untersuchungen (warum nicht 30 Tage nur Vegi-Pizza?) hätten wohl zum gleichen Resultat geführt.

Und dann schliesst Frau Claudia Müller noch mit der grandiosen Schlussfolgerung, dass weil das Happy Meal halt in der sterilen und trockenen Luft eines New Yorker Haushalts halt schlicht und einfach vor der Zersetzung ausgetrocknet ist es nicht biologisch abbaubar ist. ÖEHM??? Hallo?? Jemand Zuhause? Hat da Herr Peter Wälty als Chefredaktor grad einen freien Tag gehabt, oder hat McDonalds die Gratishamburger für die Tagi Redaktion gekürzt?

Tom Kummer; Wir danken Dir von Herzen

Ach, wenn Tom Kummer nicht wäre, könnte man ja glauben, dass der seriöse Journalismus seriöser Journalismus ist. Der Grund, warum gerade seinesgleichen den lieben Herr Kummer hassen und in die Verbannung geschickt haben, ist in etwa vergleichbar mit dem Ansehen dass Floyd Landis in der Radfahrerbranche geniesst. Alle tuns, aber wenns einer zugibt oder noch dummer, erwischt wird, ist das halt schon sehr sehr ungeschickt. Und selbstverständlich. Ausser Tom Kummer würde es absolut keinem Journalisten in den Sinn kommen, auch nur das geringste zu Erfinden. Eigentlich schade. Weil der Einheitsbrei,  selbstverständlich nicht erfunden, der 2 Agenturen welche 99% der westlichen Nachrichten erfinden, und der von den seriösen Journalisten CopyPasted wird ist im Vergleich eher langweilig. So wie auch der schöne Bericht von Senta Keller zu eben diesem Tom Kummer. Jemand anders hat ein Interview gemacht mit ihm, und das drucken wir doch auch noch im Tagi ein bisschen ab.

Massenvernichtungswaffen in New York

Wir haben vor Jahren erfahren, dass im Irak keine Massenvernichtungswaffen waren.. Damals verstand man darunter noch Waffen, welche “Massenhaft” vernichten können. Nun werden sogar schon einige Propangasbehälter mit Massenvernichtungswaffen gleichgesetzt. Herr Peter Wälty als Chefredaktor des Tagi informiert uns kommentarlos, dass der New Yorker Bomber Faisal Shahazad, welcher in einer halbjährigen Bombenausbildung in Pakistan es offenbar nicht mal gelernt hat ein bisschen Schiesspulver zu mischen nun für den Einsatz von Massenvernichtungswaffen angeklagt sein soll weil er auf einem belebten Platz etwas Rauch produziert hat, der “unter Umständen” (wenn “die Bombe” funktioniert hätte und überhaupt jemand in der unmittelbaren Nähe des Autos gewesen wäre) evtl. Tote hätte provozieren können.
Herr Peter Wälty scheint den Zusammenhang zwischen der Aussage von Mike Hammer (wir werden in Pakistan die Rückzugsgebiete nun noch mehr bombardieren) und dem unglaublichen Aufbauschen dieses im besten Fall unbedeutenden Vorkommnisses nicht zu erkennen.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/EliteTeam-nimmt-Verdaechtigen-des-TimesSquareAnschlags-in-die-Mangel/story/22724588

Information vs. Polemik und Propaganda im Tagi

Schon wieder dürfen wir aus einem Artikel im Tagi von Vincenzo Capodici erfahren, dass Ahmadinejad Israel auslöschen will.

“Ahmadinejad hatte in den vergangenen Jahren mehrfach in Reden gesagt, das Land werde von der Landkarte verschwinden. “

Wow… es sollte nur mittlerweile auch zu allen Tagi Copy&Paste Journalisten durchgedrungen sein, dass Ahmedinejad solches nie gesagt hat, und er sich immer (wie auch interessanterweise im Hauptteil des vorliegenden Artikel), immer nur aufs Regime bezieht.

Das aktuelle Regime von Israel ist wohl durchaus nicht speziell geeignet oder gewillt eine grosse Zuneigung in seinen arabischen Nachbarn aufkeimen zu lassen, und sogar im Westen fand man für die 1500 Toten im letzten Gazakrieg Wahlkampf nicht nur lobende Worte. Dass da Ahmadinejad einen Regimewechsel fordert (oder halt die “Vernichtung” des aktuellen Regimes)  ist daher durchaus nachvollziehbar. Dass das konsequent in der Schweizer Presse immer und immer wieder falsche vorgebetet wird, und damit die Stimmung im Volk gegen ein Land das uns noch nie was zuleide getan hat weiter angeheizt wird ist journalistisch höchst bedenklich. Solcherlei hat genau dazu geführt, dass das Minaretverbot von einer Schnapsidee zu einer Wirklichkeit geworden ist, und dann von den gleichen, welche die Ressentiments aufgebaut haben, das grosse Lamento begann. (Nicht dass mich das stört wenn es keine Minarette in der Schweiz gibt ;) )

Ein Regimewechsel im Iran, von einer mehr oder weniger demokratisch gewählten Regierung zum Sohnemann eines ehemaligen Diktators scheint dagegen voll auf der Linie vom Tagi zu liegen.

Viel blöder und inkonsequenter gehts nicht mehr.

(Das Ahmadinejad findet, dass “Die einzige Möglichkeit, sich dem jüdischen Staat entgegenzustellen, sei der Widerstand der palästinensischen Jugend und der Länder in der Region” ist zwar auch nicht viel schlauer.. :) Gewalt ist genau was Israel benötigt um seine repressive Politik aufrechterhalten zu können. Dass die Palästinenser nach 50 Jahren Steine werfen und Selbstsprengungen immer noch nicht begriffen haben, dass Israel ihren Gewalt(s)aufwand dankend entgegen nimmt, und besser einen amerikanischen  Public Relation Profi auf ihr Problem ansetzen würden, ist ja vielleicht ein Indiz in darwinschen Sinne, dass sie tatsächlich keine Lebensfähigkeit haben in der Evolution, und Israels Regime sogar recht hat sie auszurotten.

(Aber vielleicht ist das auch nur ein “Übersetzungsfehler”, und wer hat heute schon noch Zeit sowas querzuchecken bevor man CTRL-V macht….  – Vincenzo Capodici sicher nicht)

Das unheimliche Spiel des Philipp Löpfe

“Begreifen Sie noch, was in Sachen Abzocker-Initiative läuft? Haben Sie überhaupt noch eine Ahnung, wer was will, welche Partei mit welcher kungelt und wo die Interessenverbände stehen?” fragt Philipp Löpfe in seinem letzten Beitrag im Tagi. (Das unheimliche Spiel mit der Abzocker-Initiative).

Ganz offensichtlich sucht er gleichgesinnte, die wie er den Überblick verloren haben. Die unwesentlichen Grabenkämpfchen zu dieser Initiative mit Obamas Kampf um “seine” Gesundheitsreform zu vergleichen, und damit gleich noch eine Brücke zur amerikanischen Tea Party Bewegung zu machen benötigt allerdings einen gröberen Verlust der Übersicht.

“Weil gewöhnliche Schweizerinnen und Schweizer das nicht verstehen, wächst die Wut, nicht nur auf die Abzocker, sondern auch auf die Politiker.”

Bei mir wächst die meiste Wut auf Journalisten welche mit ihren unfundierten Schmalspurhetzschriften, anstatt auf einen vernünftigen Konsens der unser aller Zusammenleben optimiert, beim Publizieren vor allem aufs Tagi interne Ranking “wer generiert mehr Kommentare” schielen, und dadurch, wie in den Kommentaren ersichtlich, immer auch wieder das rechts links, links rechts Bashing aktiviert, das uns nicht wirklich weiter bringt.

Toyotas Tote

Es gab bisher 34 Tote wegen schlecht gebauten Toyotas. So ungefähr der Tenor in der Weltpresse ;) (Tagi vom 16. Feb 10, Vincenzo Capodici und viele viele mehr) die letzten Tage… Weltweit… Ahaaa…

In der gleichen Zeit gibt es weltweit Jahr für Jahr gut eine Million von Verkehrstoten auf den Strassen. Nimmt man an, dass die Toyotafahrer etwa gleich viele Unfälle bauen wie Fahrer anderer Marken wären das pro Jahr bei einem Marktanteil von ca. 12% 120’000 Tote.

Toyota beschäftigt ca. 300’000 Mitarbeiter direkt. Pro knapp 3 Arbeitsplätze gibts also einen Toten pro  Jahr. Damit ein Toyotamitarbeiter Arbeit hat, akzeptieren wir in seinem Arbeitsleben also gut 10 Tote, oder anders gesagt, jeder Toyotamitarbeiter bringt in/mit seinem Arbeitsleben gut 10 Menschen um. Dieser wichtige Beitrag zur Überbevölkerung wird natürlich etwas geschmälert wenn man die Tausenden von Mitarbeitern, welche dank, aber nicht direkt für Toyota arbeiten, auch berücksichtigt.

Dagegen können mit nur 34 Toten ganz offensichtlich hunderte von Journalistenleben gefüllt werden. Zum Glück gibts Journalisten die schon mit so wenigen Toten zufrieden daherschreibseln. Wenn alle Autos bauen würden, wären wir bald ausgerottet.

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