US-Propagandisten überlisten Journalisten


Eine Weihnachtsgeschichte die schöner nicht sein könnte. Folgendermassen informiert uns Jan Knüsel kompetent (wohl copyPaste von sda)

Ein in Somalia geborener Jugendlicher hat am Freitag einen Autobombenanschlag in der US-Grossstadt Portland versucht. Er scheiterte, weil das FBI ihm eine Falle legte.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USErmittler-ueberlisten-Terroristen-/story/29506986

Nun, bei weiterer Lektüre entpuppt sich dieser Plan als ein Plan des FBI (oder was auch immer für Dienst da zuständig ist im unübersichtlichen Terrorsumpf der USA). Ein Jugendlicher wurde offenbar nachdem er eine Email an einen bekannten Terroristen gesendet hat, ausschliesslich vom FBI animiert einen Bombenanschlag zu machen, und dann auch noch gleich mit der (falschen) Bombe und allem dazugehörigen ausgestattet.

Das wird dann hingestellt als ob das FBI einen Fahndungserfolg verbuchen konnte. Ohne FBI wäre aber der wohl etwas übermotivierte Jugendliche gar nie auch nur in die Nähe eines solchen Vorhabens geraten. Warum infiltriert eigentlich die Schweizerpolizei nicht (böse böse) Ausländergruppen und organisiert illegale Strassenrennen über Strecken wo sie vorher Radarfallen installiert haben? So hätten wir jeden Tag eine coole Schlagzeile und und massenhaft Führerscheinentzüge. Oder wir könnten auch einfach die Türen zu allen Banken in der Nacht offenlassen, und dann verhaften wenn einer in den Tresor geht um sich ein bisschen was zu holen. Jan Knüsel würde dann sicher gerne eine Schlagzeile schreiben: „Gefährlicher Bankräuber überlistet“..

Mit etwas Glück hätte er dann wenigstens beim zuständigen Polizeikommando oder Untersuchungsrichter rückgefragt ob das denn alles so stimmt, wie das von einem „seriösen“ Journalist eigentlich erwartet werden könnte.

Im berühmten Milgram Experiment haben 90% der Probanden bei Anwesenheit von 2 Versuchsverantwortlichen tödliche Stromstösse verpasst. 90% der Menschheit sind also potentielle Terroristen und Attentäter, wenn sie nur genug animiert werden?

Dass solcher Propagandablödsinn allen ernstes von hiesigen „seriösen“ Journalisten kommentarlos weiterverbreitet wird, obwohl der Zusammenhang zwischen den immensen Interessen der Rüstungsindustrie (und eines am Arbeitslosenabgrund dahin siechenden Staates) am aufrechterhalten von Feinden mit allen Mitteln eingentlich klar ist, macht Sorgen. Grosse Sorgen…

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Veröffentlicht in Jan Knüsel, Journalismus

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