Martin Sturzenegger trauert der blutdrünstigen Diktatur des Schahs nach.


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Sohn-des-ExSchahs-folgt-Schwester-in-den-Tod/story/20817270

Der Sohn des Schahs nimmt sich das Leben, weil er nicht mehr mitansehen konnte was im Iran vor sich geht! Köstliche Interpretation von Martin Sturzegger.. Der Sohnemann wird wohl bei seinen altiranischen Studien über Handbücher der Savak (der blutdrünstige Geheimdienst seines Vaters) gestolpert sein, und konnte sich eher mit dem nicht so recht abfinden.

Sehr zynische Bildunterschrift: „Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Schah Reza mit seiner Frau Farah Diba und ihrem Sohn Ali Reza (rechts) und Tochter Leila Pahlewi.„

FÜR WEN waren das wohl glücklichere Tage? Für seine Folteropfer möglicherweise? Irgendwie hat Martin Sturzenegger wohl übersehen, dass Revolutionen in Ländern, in denen die Leute anständig behandelt werden und satt werden, oder auch nur Perspektiven haben das irgendeinmal zu werden, komischerweise nie vorkommen. Wie man die Diktatur des Schahs im Iran dermassen naiv positiv darstellen kann, löst Zweifel am journalistischen Verstand von Martin Sturzenegger aus. Copy&Paste von AP ist halt einfacher als Denken.

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Veröffentlicht in Martin Sturzenegger

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