Nicola Brusa: Eine grosse Zukunft als Pharmalobbist garantiert!


www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Russisches-Roulette-im-Bett-/story/29068761

Nicola Brusa macht uns Angst vor dem Internetversandhandel mit einer tollen Horrorstory zu Nebenwirkungen von übers Internet verkauften Generika.

Eine tolle Studie, (von Pfister oder Novartis finanziert?) der Uni Basel, deren Nähe zur Pharmaindustrie ja selbstverstaendlich von einem Newsnet Chournalisten nicht im entferntesten vermutet würde, klärt uns auf, dass es sehr sehr, aber wirklich sehr gefährlich ist, anstatt die offiziellen 20 Euro für einmal Sex an Pfizer abzudrücken, nur 2 Euros im Ausland zu bezahlen. Selbstverständlich kommt diese Studie an nur 41 Männern zu für die Pharmaindustrie sehr publizierbaren Schlüssen.

Lieber Nicola Brusa: Sie hätten realisieren sollen, dass diese Studie natürlich schlichter Humbug ist, und dass man für sowas deppertes einen Master oder irgend ein Papier kriegt, liest man sonst im Tagi nur, wenns um Mörgelis Einflussbereich geht.

Dass Nicola Brusa solchem Blödsinn dann als Schleichwerbungsjournalist auf dem News-Schleichwerbungsnetz von Pietro Supinos mediale Publizität geben darf, kennt man leider zur Genüge.

Komischerweise werden von 41 „in einschlägigen Foren zusammengeklaubten Männern“ nur 25 schlussendlich berücksichtigt, die Hälfte von sowieso schon „viel zu wenigen“. Sicher die paar, die von hunderttausenden von Privatimporten ein Problemchen hatten. Weder die Grundmenge, noch die Auswahl sind in irgendeiner Form statistisch relevant, und die Resultate sind eigentlich für die Generika gar nicht soo schlecht. Beim aufmerksamen Lesen des Artikels erkennt man, dass das Hauptproblem nicht etwa die schlechte Qualität der importierten Arznei ist, sondern die Selbstverschreibung ohne Ärztliche Kontrolle. Sprich, wenn aus dem kleinen Hansli ein ganzer Hans werden soll, wirft Opa halt anstatt nur ein Pillchen, halt grad ein paar ein. Kostet ja fast nix. Aber dass das schlimmste Vorkommnis, das die vereinigte Pharmaindustrie als Auf- und Angstmacher mit Opfern von gefälschten Pillen gefunden hat, 4 Tote in Singapur im 2008 waren, ist definitiv ein Qualitätsmerkmal, nicht ein Problem. Seit damals sind statistisch gesehen wohl zehn mal mehr am Unispital Zürich an einem Kunstfehler gestorben, nicht zu reden von den berühmten Haiangriffen oder Blitztreffern, oder erstickten an „offiziellen“ Pillen…

Nicola Brusa: Gut besuchte Internetforen sind häufig einiges aufschlussreicher und „neutraler“ als von der Pharmaindustrie gesponserte Auftragsstudien mit von der Pharmalobby vorgegebenen Resultaten.

Advertisements
Tagged with: , , ,
Veröffentlicht in Nicola Brusa

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Am Besten bewertet
%d Bloggern gefällt das: