Gemäss Linda Schmidt ist Schleichwerbung kein Problem


 http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Nicht-das-Geld-sondern-das-Image-zaehlt-/story/22360036

Entweder ist Linda Schmidt noch nicht lange im Geschäft, oder sie hat etwas wesentliches nicht mitgekriegt. Zum Beispiel die Auto Seiten in ihrer Zeitung. Die Art und Weise wie sie über Produkt Placement oder Schleichwerbung schreibt, ist entweder naiv, oder manipulativ um dem Leser vorzugauckeln, dass es das fast nicht gibt, und die wenigen Sünder gleich immer geandet werden. Leider ist die Realität eher umgekehrt.

Der Tagi/Baz etc.. sind heutzutage fast nur noch Product Placement, Publireportage und Schleichwerbungsunternehmen.  Ausser grad der Artikel zum lokalen Grümpelturnier (sogar da wird wohl brav vom Chlausi Bäckerei Cup geredet, und nicht einfach vom Grümpi) hat schon fast jeder Artikel eine Werbebotschaft, und wird mehr oder weniger von den jeweils zuständigen Propagandaunternehmen abgeschrieben.

Lokal kennt man sich sowieso, national haben Farner PR die FDP Politiker, die NZZ und alle weiteren Rang und Namen Journalisten unter Vertrag, wirtschaftlich gibts Tete a Tete mit grossen Namen, aber nur wenn man brav und nett schreibt, technisch gibts Ipads gratis oder verbilligt für die Redaktionen, und international hat man ja keine Zeit die ganzen Artikel die da über AFP/AP/SDA oder „die Leitmedien“ reinkommen kurz mal abzuchecken auf ihre Nähe zur aktuellen Agenda des beheimatenden Staates.

Ein kleines Lokal-Beispiel gleichentags:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/SchBinzOi/story/23522348
Wetten dass (auch bei dem fielen die Journalisten ja aus allen Wolken haben sie 5 Jahre später gemerkt, dass da der Thomas Gottschalk offensichtlich Schleichwerbung in grossem Stil betrieben hat) der Peter Aeschliman den Reeto von Gunten persönlich kennt, und nun im Hot Pasta auch immer gratis einen Latte macchiato kriegt, nachdem er im Tagi einen längeren Artikel zum selbsternannten „genialsten Werbetexter“ (der nächstens eine Solotour startet, och, das nur nebenbei) platzieren konnte. Wetten dass (schon wieder Schleichwerbung fürs Fernsehen, sorry) hier Peter Aeschliman dann (mindestens) einen Gratiseintritt fürs Soloprogram kriegt? Man kennt sich ja. 😉

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Veröffentlicht in Journalismus, Linda Schmid, Schleichwerbung

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