Franziska Kohler hilft mit Nebelpetarde die Schweinerei verbergen


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Gefangener-X-soll-Geheimnisse-an-Hizbollah-verraten-haben/story/17172236
Dank Franziska Kohler hat sich jeglicher Zweifel zum mittlerweilen berühmten Gefangenen X verflüchtigt. Bei einer internen Untersuchung (ähh.. der Geheimdienst hat sich selber untersucht!!) kam aus, dass dieser Gefangene X sich etwas ungeschickt angestellt hat, und auch zweifelsfrei, dass er Selbstmord gemacht hat.
Ach so. Spannend. Franziska Kohler bezieht sich auf den Spiegel, dem seinerseits diese Informationen schlicht „bekannt sind“ (Quellenangaben sind ja heutzutage ziemlich out). Diese Informationen liegen dem Spiegel scheinbar nicht vor, sondern das scheint sich da um eine gezielte mündliche Filtrierung von Information aus dem Geheimdienstmilieu zu handeln. Ein bekannterweise doch sehr zuverlässiger Partner, wenn es um die Wahrheit geht.

Wenn dieser Blödsinn, den uns der Spiegel und Franziska Kohler als willfährige Partner mit dieser Nebelpetarde auftischen, wahr wäre, wäre einem ganz normalen, einer Demokratie würdigen Gerichtsverfahren, Urteil und Gefängnisaufenthalt überhaupt nichts entgegengestanden. Der Gefangene X wäre scheinbar einfach ein bisschen naiv, dumm, unfähig, unvorsichtig gewesen. Nichts spezielles für einen Geheimdienstmitarbeiter könnte man sagen die ja z.B. Massenvernichtungswaffen bekannterweise auch nur jeweils bei den gerade praktischen Feinden sehen, und sie dann doch nie finden.

Dem kritischen Journalisten sollte jedoch aufgefallen sein, dass der Gefangene-X doch ziemlich speziell behandelt wurde, sprich es ist sicher eher so, dass er eher leicht sensiblere Informationen hatte die bei einem normalen rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren ein Problem geworden wären.

Einen grossen Dank an den Spiegel und die  willfährige und kritiklose Copy&Pasterin Franziska Kohler, uns eine Story geboten zu haben, wie es sicher NICHT war, und so mithelfen, die wirkliche Schweinerei die da wohl vor dem eigenen Volk versteckt werden soll weiterhin unter Verschluss zu halten.

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Veröffentlicht in Franziska Kohler, Journalismus

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