Fabienne Klenger begleitet Bürgerkrieg propagandistisch


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Geheime-Einheit-versteckt-Syriens-CWaffen/story/15555055

Toll wie uns Fabienne Klenger im Imperativ informiert, dass genau nun, wo die Chemiewaffen von Syrien kontrolliert werden sollen, „Geheime Einheiten“ diese verstecken wollen. Im selben Text wird das natürlich wieder relativiert. Seit Monaten sind sie daran. In Anbetracht dessen, dass sich dieses Land im Bürgerkrieg befindet, kann man dieses Verhalten wohl als vorausschauend und verantwortlich betrachten, damit diese Chemiewaffen nicht in die Hände der Saudischen Söldner fallen. Hier wird es aber so dargestellt, als ob Assad die Kontrollen umgehen möchte. Ein toller Beitrag zur ausgeglichenen Information…. Spin vom feinsten, dank Fabienne Klenger..

Um dann auch gleich noch etwas mehr zu bashen, wird noch ein Massaker erfunden, wo wohl einfach Tote in Kampfhandlungen zu beklagen waren. „Es seien Hinrichtungen vorgenommen worden“.. ja toll, eine? zwei? Die Opposition die routinemässig in Videos mit abgeschnittenen Köpfen posiert und aus London posaunt wird Fabienne Klenger wohl schon korrekt informiert haben. Warum auch die Informationen kontrastieren oder auch nur logisch hinterfragen. Solch eine Zeitvergeudung kann sich Fabienne Klenger sicher nicht leisten.

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Regime hat Chemie eingesetzt.. Vincenzo Capodici als Kriegsverharmloser


http://www.tagesanzeiger.ch/mobile/ausland/naher-osten-und-afrika/Bombardements-fuer-Genfer-Konferenz/s/14469469/index.html

Vincenzo Capodici möchte gerne zu einer Eskalation des Syrienkriegs beitragen mit seinem netten kriegsverharmlosenden Beitrag. Tomahawk Marschflugkörper sind sehr präzise, (och, das bisschen Kolateralschaden von den Kindern die dem bösen Terroristen auf dem Schoss sassen ist doch nix), oder dass, wenn man einen Krieg vom Zaun bricht, halt nicht weiss wo der Schuss hingeht. Oder viele habes nun begriffen, dass der Schuss eben normalerweise nach hinten losgeht, aber Vincenco Capodici braucht scheinbar etwas länger.

Aber das ist ja kein Argument um keinen Krieg zu beginnen. Wichtig ist, zu Bombardieren. Hierfür lässt man auch gerne irgendeinen Rüstungsgesponserten „Experten“ zu Wort kommen.

Einen grossen Dank an Vincenzo Capodici, der diesen zynischen Beitrag ermöglicht hat, damit der Krieg in Syrien noch möglichst lange weiter tobt und noch viele viele weiere Menschen ihr Hab und Gut, und ihr Leben verlieren. Es scheint, dass Vincenzo Capodici neuerdings von der Rüstungsindustrie bezahlt wird. Tolle Aussichten. 😦

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Walter Niederberger zu Syrien: Am besten wäre, wenn sie sich endlos weiterhin massakrieren.


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Ein-Patt-dient-Obama/story/11712302

Zynischer gehts nicht mehr. Walter Niederberger kolportiert uns ohne mit der Wimper zu zucken perverseste Ansichten. Das beste wäre für die USA, wenn sich die verfeindeten Fraktionen in Syrien weiterhin abschlachten, konsequenterweise wohl bis dort niemand mehr ist, da ja in Syrien eh alle gegen die USA sind, wie verschiedene Amerikanische Experten zu wissen meinen. Um die 120’000 sind schon geschafft, müssen nur noch ca. 21 Millionen mehr massakriert werden bis das Problem zur Zufriedenheit der westlichen Wertegemeinschaft gelöst ist.

Wenn man nun noch bedenkt, dass die sogenannten Rebellen von den Natostaaten finanziert, gedeckt und unterstützt werden, wird die Geschichte noch perverser, da dieser Krieg ohne die Söldnerlöhne der USA an die „Rebellen“ (oder von deren Strohmännern aus Saudi Arabien) in 2 Tagen mangels Rebellen beendet wäre.

Lieber Herr Walter Niederberger: Fällt ihnen zum heuchlerischen und perversen Verhalten des Westens wirklich nichts besseres ein, als einen Artikel zu schreiben, der diesen Genozid als völlig valable, oder sogar „beste“ Option erscheinen lässt?

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Silvana Guanziroli und Boris Gygax gewinnen den Schildbürgerpreis!


http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schulen-ruesten-auf-gegen-Amoklaeufe/story/19793948

Und wieder überwältigt uns der Tagi mit grässlichen Perspektiven. Silvana Guanziroli und Boris Gygax haben ein neues Problem ausgemacht, und warnen uns vor Amokläufen in Schweizer Schulen. Da werden nun in Basel 5 Millionen ausgegeben um die Schulen mit Amoksirenen auszurüsten. Basel ist mit dieser Neuerung nicht führend wie da wohllöblich geschreibselt wird, sondern vollkommen jenseits von jeglichem gesunden Menschenverstand. Wenn dieser Artikel vom Hersteller dieser Amoksirenen kommen würde, könnte man ihn verstehen. Aber so, muss man sich wirklich fragen, ob wir in der Schweiz noch die richtigen Prioritäten haben, oder ob wir überhaupt noch Prioritäten benötigen wenn wir schon Geld für ein Nichtproblem ausgeben möchten. Experten (die sich nicht mal getrauen den Namen zu sagen?) warnen, dass Amokläufe auch in der Schweiz grundsätzlich möglich sind? Ist dieser Experte Hersteller dieser Sirenen?

Wenn diese Fastnachtsidee 5 Millionen für Basel-Stadt kostet, macht das ca. 200 Millionen für die ganze Schweiz. 200 Millionen für etwas, dass NOCH NIE passiert ist, und das notabene nicht irgendein Wundermittel gegen Amokläufe ist, sondern einfach eine Sirene mit 3 verschiedenen Tönen. Wetten dass die nun sicher dauernd stattfindenden Alarmtrainings die lieben Kinderchens erst recht auf die Idee bringen, oder doch wenigstens alle Kinder gehörig traumatisiert werden, dass es (gemäss anonymen Experten natürlich) „grundsätzlich möglich ist“, dass sie vom Banknachbar erschossen werden in naher Zukunft?

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Für Mirko Plüss gibts in Zypern nur Grund zur Freude!


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wir-sollten-uns-wohl-freuen/story/18564585

Ein eigentlich stinknormales Interview mit ein paar Allgemeinplätzen muss neuerdings im Tagi unter Pseudonym (Name der Redaktion bekannt) veröffentlicht werden. Wohl weil sie bei dem Blödsinn den sie erzählt mit Todesdrohungen in Zypern rechen müsste. Athena A. hat zwar als Journalistin mehr als 100’000 Euro auf der hohen Kante, (bei einem Durchschnittslohn um 1800 Euro brutto in Zypern) findet aber ihre Beteiligung von 40% für die Bankenrettung von Deutschland ähh nein, Zypern überhaupt kein Problem.

Köstlicher Wohlfühljournalismus um dem Volke einmal mehr die grenzenlose Weisheit unserer Staatenführer aufzuzeigen, welche schlussendlich den einzigen, selbstverständlich wie immer alternativlosen Weg gefunden haben, um uns alle zu retten. Wetten dass mit ziemlicher Garantie diese Frau Athena A. gar nicht existiert, und von irgendeinem PR Büro erfunden wurde, damit nach den Katastrophenszenarien auch mal was positives in der Zeitung steht? Evtl. wurde dieses Interview ja auch per Skypechat gemacht, vielleicht sogar ohne Video. (Wie sonst üblich bei syrischen Rebellen) Dann müsste man nicht einmal eine griechisch sprechende Frau finden die nach vermögender Journalistin aussieht.

Aber auch der Chat wird wohl Mirko Plüss als kritischen Recherchejournalisten völlig überzeugt haben dass die Athena existiert, aber kann natürlich ja auch sein, hat es Mirko Plüss komplett frei erfunden, oder das ganze Interview direkt aus einer der bekannten (immer anonymen, aber immer sicheren) Quellen erhalten. Wenigstens bei der Namensgebung seiner Heldin hat der PR-Verantwortliche aber durchaus etwas Humor bewiesen. 🙂

Schön ist nebst dem fatalistisch pathetischen Ausspruch „Nur eines weiss sie ganz sicher: «Etwas dagegen unternehmen kann man nicht.»“ (ist ja schliesslich alternativlos, Dummerchen, und das mit der Demokratie wo jeder was zu sagen hat war auch nur fürs schöne Wetter), auch der Einschub zur Schwester, und deren Tochter. Diese muss das Studium im Ausland abbrechen, da die kleinen Beträge die sie aktuell abheben können, einfach nicht ausreichen um alle Rechnungen bezahlen zu können. Komisches Studium wo die Gebühren täglich in bar bezahlt werden müssen, und komische Finanzplanung und Reservehaltung, dass nach nur ein paar wenigen Tagen mit limitiertem Zugriff auf das Bankkonto zwar ein kurzfristiges Flugticket gekauft werden kann (oder musste sie nach Hause schwimmen?), aber ansonsten das Studium abgebrochen werden muss weil 260, und dann 100 Euro/Tag nicht reichen. Wenn schon Beispiele zur „Not die herrscht“, dann doch bitte etwas plausiblere.

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Franziska Kohler hilft mit Nebelpetarde die Schweinerei verbergen


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Gefangener-X-soll-Geheimnisse-an-Hizbollah-verraten-haben/story/17172236
Dank Franziska Kohler hat sich jeglicher Zweifel zum mittlerweilen berühmten Gefangenen X verflüchtigt. Bei einer internen Untersuchung (ähh.. der Geheimdienst hat sich selber untersucht!!) kam aus, dass dieser Gefangene X sich etwas ungeschickt angestellt hat, und auch zweifelsfrei, dass er Selbstmord gemacht hat.
Ach so. Spannend. Franziska Kohler bezieht sich auf den Spiegel, dem seinerseits diese Informationen schlicht „bekannt sind“ (Quellenangaben sind ja heutzutage ziemlich out). Diese Informationen liegen dem Spiegel scheinbar nicht vor, sondern das scheint sich da um eine gezielte mündliche Filtrierung von Information aus dem Geheimdienstmilieu zu handeln. Ein bekannterweise doch sehr zuverlässiger Partner, wenn es um die Wahrheit geht.

Wenn dieser Blödsinn, den uns der Spiegel und Franziska Kohler als willfährige Partner mit dieser Nebelpetarde auftischen, wahr wäre, wäre einem ganz normalen, einer Demokratie würdigen Gerichtsverfahren, Urteil und Gefängnisaufenthalt überhaupt nichts entgegengestanden. Der Gefangene X wäre scheinbar einfach ein bisschen naiv, dumm, unfähig, unvorsichtig gewesen. Nichts spezielles für einen Geheimdienstmitarbeiter könnte man sagen die ja z.B. Massenvernichtungswaffen bekannterweise auch nur jeweils bei den gerade praktischen Feinden sehen, und sie dann doch nie finden.

Dem kritischen Journalisten sollte jedoch aufgefallen sein, dass der Gefangene-X doch ziemlich speziell behandelt wurde, sprich es ist sicher eher so, dass er eher leicht sensiblere Informationen hatte die bei einem normalen rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren ein Problem geworden wären.

Einen grossen Dank an den Spiegel und die  willfährige und kritiklose Copy&Pasterin Franziska Kohler, uns eine Story geboten zu haben, wie es sicher NICHT war, und so mithelfen, die wirkliche Schweinerei die da wohl vor dem eigenen Volk versteckt werden soll weiterhin unter Verschluss zu halten.

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Schöner Geld waschen mit Michèle Binswanger.


http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Schoener-Geld-waschen/story/21759675

Toll, da gibts also im Internet eine betrügerische Seite, und Michèle Binswanger hat nichts schlaueres zu tun, als auf diese Seite zu verlinken (dofollow notabene). Die Betrüger wird es freuen. Dann noch ein Zückerchen an journalistischem Research, dieses im Gegensatz zur betrügerischen Seite leider nicht verlinkt. In Europa sollen die Cyberkriminellen (gemäss Interpol) 750 Milliarden Schaden anrichten im Jahr. Dass das fast 5% des BIP von Europa ist ist der lieben Michèle Binswanger scheinbar nicht aufgefallen. Oder wurde, eigentlich durchaus korrekt, die Zeitvergeudung auf Facebook eingerechnet? Dann könnte es  ja evtl. wieder hinhauen.
Cybercrime ist sicher vorhanden und ein Thema, aber dass das 750 Milliarden Schaden anrichten soll? Da die Quelle für diese Information im Gegesatz zur betrügerischen Website nicht verlinkt ist, und wir auf Interpol nur auf weltweit 8 Milliarden (im 2008) gestossen sind, (http://www.interpol.int/Crime-areas/Cybercrime/Cybercrime) gehen wir vorsichtshalber davon aus, dass das nicht stimmt und Michèle Binswanger hier unseriöse und unkontrastierte Falsch-Information aus irgendwelchen Quellen wiedergibt. Weil auch wenn es seit dem 2008 gestiegen ist,  eine Vertausendfachung ist nicht wirklich zu erwarten. Vielleicht hat ja auch die GEMA/Billag oder ähnliche räuberische Organisationen wieder mal jeden „illegalen“ Musikdownload zum CD-Vollpreis mit 1000 Euro Strafe pro Download berechnet, damit das Problem auch wirklich schlimm aussieht,  und man nun wirklich endlich den ACTA, SOPA oder PIPA durchbringen kann bei so vielen Cyberkriminellen.

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